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Paul Parey Zeitschriftenverlag

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Montag 16 Januar | 0 Kommentare |

Der Wild und Hund-Blog: Nächtliche Saujagden


Die winterliche Pirsch auf Schwarzwild gehört wohl zu den spannendsten Erlebnissen, die das Waidwerk zu bieten hat – besonders, wenn sie einem starken Bassen gilt. Unter dem Kürzel „v. H.“ schildert ein Jäger, wie es ihm dabei erging, nachdem der Keiler nicht am Anschuss lag.
 

Schon lange war es mein Wunsch gewesen, einmal ein Stück Schwarzwild zur Strecke zu bringen. Eine Reihe guter Rehgehörne hatte ich bereits erbeutet, auch ein Hirschgeweih und sogar der Kopf eines Gemsbockes zierten die Wand meines Zimmers, aber gerade eine Begegnung mit dem wehrhaften Wilde, das in freier Wildbahn zu sehen ich noch nie Gelegenheit gehabt hatte, wäre von besonderem Reiz für mich gewesen.

Da verschlug mich die Gunst des Geschicks in ein Revier, das außer einem guten Rot- und Damwildbestand auch Sauen als Standwild barg, das bewiesen die teilweise kapitalen Fährten, die von der nächtlichen Anwesenheit der schwarzen Gesellen zeugten. Am Tage steckten diese natürlich in den schützenden Dickungen, die sie erst in der Dunkelheit verließen, und so war vorläufig nichts zu machen.

Gewaltmaßregeln, wie Drücken, wollte ich nicht anwenden, so blieb mir nur ein Versuch bei Vollmond und Schnee, selbstredend mit der Zielfernrohr-Büchse, denn wenn man auch bei dem hellsten Mondschein mit der gewöhnlichen Visierung Korn und Kimme nie zusammenbringt, so ermöglichen doch die modernen Zielfernrohre ein unbedingt sicheres Abkommen selbst bei ungünstigerer Beleuchtung als Vollmond, und da der Schnee eine Folge der Fährte gestattet, selbst wenn das Stück längst aufgehört hat zu schweißen, so kann einem ein tödlich getroffenes Stück Wild nicht gut wegkommen.

Außerdem hat für mich die nächtliche Pirsch gerade auf das Schwarzwild einen besonderen Reiz. Mir ist es nicht gleichgültig, in welcher Umgebung und unter welchen Umständen ich das Wild schieße. Und so ist für den borstigen, lichtscheuen Schwarzkittel der passende Hintergrund der Winter mit klirrendem Frost und knirschendem Schnee, die einsame, schweigende Winternacht. Kaum konnte ich also die erste Neue erwarten. Endlich fiel genügend Schnee, und einige Tage darauf war Vollmond. Nun konnte es gehen. Mein Ziel war eine in den Wald hineinspringende Feldecke, zu beiden Seiten Fichtenschonungen, zwischen ihnen im Grunde Weißerlengestrüpp, von einem Bache durchflossen, der den Sauen Gelegenheit zum Suhlen gab, ein verschwiegenes Plätzchen.

 

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Dieses Glossar enthält eine Liste von Jagdbegriffen in fünf Sprachen. Sie können nach einem bestimmten Wort suchen oder das gesamte Glossar einsehen:

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